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Der Waschbär ist ein nachtaktiver Sammler und ernährt sich überwiegend von Insekten, Würmern, Vogeleiern, Fischen und Krebsen und je nach Saison auch von pflanzlicher Nahrung, wie Früchten, Mais, Bucheckern und Eicheln. Der Waschbär lebt auch in Siedlungsgebieten, wo er sich gerne von Abfällen ernährt. Sein Sozialverhalten ist variabel: In manchen Regionen lebt er eher einzelgängerisch, in anderen leben verwandte Weibchen in einem lockeren Gruppenverband. Sogar nicht-verwandte Männchen schließen sich mancherorts zusammen, um Gebiete mit Weibchenansammlungen gegen Nebenbuhler verteidigen zu können. Für die Aufzucht der zwei bis vier Jungen, die meist im April geboren werden, ist ausschließlich das Weibchen verantwortlich. Die jungen Waschbären bleiben bis zum Herbst bei ihrer Mutter und lernen, wo sie Nahrung und Schlafplätze finden. Junge Weibchen bleiben danach meist in der Nähe des mütterlichen Streifgebiets und werden schon im ersten Lebensjahr geschlechtsreif. Die Rüden wandern weiter, um ein eigenes Revier oder eine Revierbeteiligung zu finden.
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